Grundschule-Nachhilfe.de


Arbeitsblätter und Nachhilfe für Mathe, Deutsch und Sachkunde in der Grundschule

Positive Signale des Kindes und weiterer Verlauf der Nachhilfe



Erste positive Auswirkungen der Nachhilfe sind
- Das Kind freut sich auf die Nachhilfezeit.
- Die Nachhilfezeit vergeht „wie im Fluge“.
- Das Kind erzählt mehr zu Hause von der Schule.
- Das Schriftbild verbessert sich.
- Das Kind klagt nicht mehr über Schmerzen und Unwohlsein.
- Zu Hause tauchen neue Freunde auf.

Richten Sie sich auch aber auf weitere negative Zensuren ein, denn bevor eine Zensurenhürde nach oben genommen werden kann, müssen nicht nur die Lücken geschlossen werden, sondern das neue aktuelle Wissen gelernt und gefestigt werden. So kann schnell ein halbes Schuljahr vergehen. Sollten nach 8- 12 Wochen keine wesentlichen Verbesserungen im Lernzuwachs zu beobachten sein, sollte überlegt werden, ob nicht eine Teilleistungsstörung    (Dyskalkulie, Legasthenie) vorliegen könnte. Dann ist der Rat des Schulpsychologen gefragt und Sie sollten die Schule kontaktieren und um eine Überprüfung bitten. ACHTUNG! Es gibt vorgeschriebene Termine, an denen Überprüfungen stattfinden.
Wenn die Nachhilfe den gewünschten Erfolg bringt und die Zensuren besser werden, brechen Sie die Nachhilfe nicht sofort ab. Lassen Sie die Förderung langsam ausschleichen- mit unregelmäßigen Terminen, mit Übungen in anderen Fächern oder mit Konzentration- und Wahrnehmungsübungen. Beobachten Sie, wie Ihr Kind in dieser Zeit in dem Problemfach alleine zurechtkommt. Erst  wenn Sie dann mit der Leistung zufrieden sind, verabschieden Sie und Ihr Kind sich von dem Nachhilfelehrer und legen Sie die Telefonnummer nicht zu weit weg- für den Fall der Fälle! 

Arbeitsblatt Nachhilfe Deutsch/ Lesen Klasse 1



Um Kinder zu motivieren, regelmäßig das Lesen zu üben, kann man in der Klasse oder Lerngruppe einen Lesewettbewerb starten. „Wer wird Lesekönig?“ Langfristig gibt man den beteiligten Kindern den Wettbewerbsbogen und die Kinder können in einem vorgesehenen Zeitraum die Bücherwürmer ausmalen. Die Eltern überprüfen natürlich die Richtigkeit der Zeitangabe und signieren kurz die Bücherwürmer. Wer schafft die meisten Bücherwürmer auszumalen? Das Arbeitsblatt ist natürlich auch anderweitig zur Leseförderung einzusetzen. 

Arbeitsblatt_Lesekönig_2.pdf (91,20 kb)

Möglichkeiten der Motivation- die Zeit Teil 2



Viele Kinder mit Lernschwierigkeiten vereint dasselbe Problem, sie sind im Unterricht zu langsam, schaffen die in der Leistungskontrolle vorgegebenen Aufgabenanzahl nicht, trödeln, träumen und kommen beim Schreiben im Diktat nicht mit. Die Folgen kennen Sie alle, nicht erledigte Aufgaben werden als falsche Ergebnisse gezählt. Automatisch geht es mit der Zensur nach unten, obwohl Ihr Kind zu Hause den Eindruck gemacht hat, die Aufgaben verstanden und gekonnt zu haben. Die Enttäuschung ist groß- beim Kind und bei den  Eltern. Hier muss in der Nachhilfe am Lerntempo gearbeitet werden. Immer dann, wenn Ihr Kind zeitliche Probleme beim Erledigen von Aufgaben hat, stellen Sie den Kurzeitwecker oder arbeiten Sie selbst zeitgleich und parallel an einer anderen Aufgabe. Ziel des Kindes muss es sein, ehr oder zur gleichen Zeit fertig zu werden. Für Kinder ist Zeit endlos, sie kann nicht angefasst werden und man merkt nicht, wie sie alle oder vorbei ist. Geben Sie Ihrem Kind bei der Erledigung von wichtigen Sachen, immer eine Kontrollmöglichkeit zur Seite, so dass es Erleben kann wie die Zeit vergeht.

Vielfältige Möglichkeiten gibt es hier:

In Klasse 1 bietet der Kurzzeitwecker gute Unterstützung beim Erhöhen des Lerntempos.

Das laute Ticken des Kurzzeitweckers animiert Ihr Kind schneller beim Rechnen zu werden.
Grundaufgaben bis 10 sind wichtige Aufgaben, die zügig gerechnet werden müssen. Sie sind Grundlage für das weitere Rechnen in den weiterführenden Klassenstufen- bis zum Einsatz des Taschenrechners. Ein Tempotraining ist auch beim geliebten 1x1 notwendig.
Ab Klasse 2 kennen die Kinder die Uhrzeit. Nutzen Sie dieses Wissen und statten sie das Kind mit einer Armbanduhr aus. Diese sollte über ein Ziffernblatt, Stunden- und Minutenzeiger verfügen. Beim Üben können Sie die genaue Minutenzahl für das Erledigen der Aufgaben vorgeben. Zur besseren Verdeutlichung kann auch ein großer tickender Wecker neben dem Arbeitsplatz stehen. Wenn dann noch der Sekundenzeiger die Zeit für das Kind sichtbarer vergehen lässt, wird das Kind zum schnelleren Arbeiten beflügelt werden.

Möglichkeiten der Motivation- die Zeit Teil 1



Nach einer längeren Übungs- und Lernphase, nach einer großen erfolgreichen Klassenarbeit oder nach einem längeren Nachhilfeabschnitt (Halbjahr) kann auch ein gemeinsames Erlebnis in der Familie z.B. längere Radtour, Besuch eines Festes, eines Museums oder des Schwimmbades das Kind weiter motivieren, an seinem Ziel, der Leistungsverbesserung zu arbeiten. Zunehmend ist auch der Besuch in einem Wellness-Bereich für Kinder zu empfehlen, um sie für weitere Lernziele zu motivieren. Sicher sind solche Besuche sowieso im Familienleben geplant und für viele Kinder selbstverständlich aber wenn ein Übungsschwerpunkt anliegt oder die nächste Klassenarbeit winkt, sollte bereits im Vorfeld ein Ausflugsziel speziell für das Erreichen einer erfolgreichen Zensur ausgemacht werden, um die Besonderheit deutlich zu machen. Natürlich können Sie die gute Leistung des Kindes in der Schule auch spontan und überraschend mit einer gemeinsamen Familienaktivität belohnen. Halten Sie aber Maß mit Belohnungen und Motivationshilfen aller Art!!

Möglichkeiten der Motivation- die Gefühle



Lassen Sie Gefühle zu! Freuen Sie sich mit dem Kind auch schon über geringe Erfolge beim Üben. Aber auch immer wieder auftretende Misserfolge müssen gefühlvoll von den Betreuern begleitet werden.

  • Streicheln Sie!
  • Lachen Sie gemeinsam, auch über „dumme“ Fehler!
  • Drücken, knuddeln Sie bei Erfolgen auch bei Misserfolgen oder Tränen nach  Leistungskontrollen!
  • Drücken Sie die Daumen!
  • Geben Sie an Tagen der Leistungskontrolle einen Glücksbringer mit, bitte nur an diesen Tagen, denn sonst wird dieses Ritual zur Alltäglichkeit und dann hat für das Kind  keinen Reiz mehr.
  • Lassen Sie das Kuscheltier beim Üben zuschauen und geben Sie Kommentare als Teddy natürlich mit der notwendigen Bärenstimme ab
  • Teilen Sie die Erfolge aber auch Misserfolge in der Familie mit aber bitte immer im Beisein und mit Zustimmung des Kindes!
  • Machen Sie ständig Mut!
  • Interessieren Sie sich täglich für das Gefühlsleben Ihres Kindes und achten Sie auf Signale, die Ihnen Ihr Kind sendet!