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Arbeitsblätter und Nachhilfe für Mathe, Deutsch und Sachkunde in der Grundschule

Buchempfehlung: „Kinder heute: Verwöhnt und vernachlässigt“ von Lorelies Singerhoff



In meiner täglichen Arbeit erlebe ich seit fast 25 Jahren, wie sich die Kindheit unserer Vorschul- und Grundschulkinder in dramatischer Weise verändert. Der Titel der Broschüre ließ mich beim Schmökern in einem bekannten Medienkatalog aufhorchen! Verwöhnt und gleichzeitig vernachlässigt? Geht denn das? Der Preis war unschlagbar günstig für pädagogische Literatur und somit stand das Buch auf meiner Bestellliste. Einige Tage später war ich gefangen vom Inhalt des Buches und trotz Sommerferien fraß ich die Seiten nur so weg. Und nicht nur dass, mit einem Textmarker kennzeichnete ich die wichtigsten Aussagen, die manchmal über einige Seiten gingen und  zweimal von mir gelesen wurden. Mit eigenen Notizen versah ich die für mich wichtigsten Textstellen aber auch mit lauten Bemerkungen wie“ Genau so ist es!“ oder „Na endlich traut sich einer die Wahrheit zu schreiben.“ kommentierte ich die verschiedenen Inhalte.
Mit der Fragestellungen: Was ist Verwöhnung? beginnt die Verfasserin die Diskussion und begründet, warum Verwöhnung Mittel zum Zweck für Eltern ist. Lorelies Singerhoff zeigt auf, “...dass immer mehr Kinder sozial-emotionale Defizite aufbauen, die nicht immer leicht zu erkennen sind, insbesondere im Zusammenhang mit der so genannten Wohlstandsverwahrlosung. Immer weniger Eltern wissen, was Ihre Kinder wirklich bewegt. Immer mehr Eltern kümmern sich immer weniger um ihre Kinder. Dabei geht es um so banale Dinge wie gemeinsame Esskultur, gemeinsames Sprechen über die Dinge des Lebens und intensive gegenseitige Zuwendung. Die Kinderwelt ist eine hart umkämpfte Konsumwelt, die nur an der Oberfläche, aber selten in Wirklichkeit einen Ausgleich zu den sozialen Defiziten in Familie und Alltag herstellt.“ „Wenn sie aber der Meinung sind „Geld spielt keine Rolle“ für Ihre Kinder, haben Sie vielleicht Recht: wichtiger wäre allerdings der Satz“ Liebe spielt eine Rolle!““. Dieses Buch zeigt Wege auf, der Konsumwelt auszuweichen – vielleicht nicht immer, aber immer öfter und zu einem sensiblen und harmonischen Familienleben zurückzukehren oder aber sich nach dem Genuss des Buches auf dem schweren, richtig eingeschlagenen Weg weiter zu behaupten.

Mathe Klasse 1 Arbeitsblatt Orientierung im Zahlenraum bis 20



Mit diesem Arbeitsblatt wird die optische Wahrnehmungsfähigkeit des Kindes überprüft. Keine Angst, es ist kein Sehtest im Sinn von „braucht mein Kind eine Brille“ .Aber der Beobachter kann bei dieser Übung sehr gut feststellen, wie gut das Kind sich auf ein Objekt konzentrieren kann, um die Farbe und die richtige Zahl zu erkennen. Sollten Sie Auffälligkeiten bemerken, überprüfen Sie, wie gut kann mein Kind in den Zeilen im Heft schreiben. Hält es die Zeilen ein? Kommt es unter die Zeile. Schweben die Buchstaben zwischen den Zeilen? Kann es einschätzen, ob das Wort noch in die Zeile passt? Fängt es noch normal an zu schreiben und erst bei dem letzten Zentimeter der Zeile quetscht es das restliche Wort hinein? Eine räumliche Wahrnehmungsschwäche könnte vorliegen, wenn die genannten Auffälligkeiten häufig zu beobachten sind.

Arbeitsblatt_32.pdf (88,51 kb)

Möglichkeiten der Motivation- die Gefühle



Lassen Sie Gefühle zu! Freuen Sie sich mit dem Kind auch schon über geringe Erfolge beim Üben. Aber auch immer wieder auftretende Misserfolge müssen gefühlvoll von den Betreuern begleitet werden.

  • Streicheln Sie!
  • Lachen Sie gemeinsam, auch über „dumme“ Fehler!
  • Drücken, knuddeln Sie bei Erfolgen auch bei Misserfolgen oder Tränen nach  Leistungskontrollen!
  • Drücken Sie die Daumen!
  • Geben Sie an Tagen der Leistungskontrolle einen Glücksbringer mit, bitte nur an diesen Tagen, denn sonst wird dieses Ritual zur Alltäglichkeit und dann hat für das Kind  keinen Reiz mehr.
  • Lassen Sie das Kuscheltier beim Üben zuschauen und geben Sie Kommentare als Teddy natürlich mit der notwendigen Bärenstimme ab
  • Teilen Sie die Erfolge aber auch Misserfolge in der Familie mit aber bitte immer im Beisein und mit Zustimmung des Kindes!
  • Machen Sie ständig Mut!
  • Interessieren Sie sich täglich für das Gefühlsleben Ihres Kindes und achten Sie auf Signale, die Ihnen Ihr Kind sendet!