Beim Laufdiktat übt Ihr Kind in der Bewegung, Wörter richtig zu schreiben. Die Übungswörter oder das Diktat kann man im Zimmer, vom Schreibtisch einige Meter entfernt hinterlegen. Aufgabe des Kindes ist es, vom Arbeitsplatz aufzustehen, zur Vorlage zu gehen, sich das Wort oder die Wortgruppe zu merken, wieder zum Arbeitsplatz zurückzugehen und dann das Gemerkte aufzuschreiben. Konzentration und Merkfähigkeit sind gefragt. Motorisch unruhige Kinder – besonders ADS– Kinder lieben diese Art zu üben, da sie ihren Bewegungsdrang ausleben können.
Schlagwort: ADS
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Buchempfehlung: “ADS, Legasthenie und Co- Mit Kindern spielerisch die Wahrnehmung verbessern“ von Miriam und Rainer Dürre
„Die meisten Kinder mit Legasthenie, ADS und Rechenschwäche (Dyskalkulie) leiden unter zum Teil starken Wahrnehmungsstörungen. Defizite, die teilweise problemlos spielerisch ausgeglichen werden können. Zum Üben der verschiedenen Wahrnehmungsbereiche eignen sich ganz normale Kinderspiele. So kann das Nützliche mit dem Angenehmen verbunden werden.“
In dieser Handreichung werden die Wahrnehmungsbereiche kurz für den Leser verständlich dargestellt und Defizite beim Hören und Sehen mit den Auswirkungen auf den Spracherwerb und auf die Rechenfähigkeit verständlich für den Laien erklärt. Antworten bekommt man auf die Fragen: Wie kann ich die Wahrnehmungsfähigkeit bei Kindern testen?, Was ist Legasthenie, Dyskalkulie, ADS? Im Zweiten Teil gibt es praktische Ratschläge zur Notwendigkeit und Wichtigkeit von Spiel und einen riesigen Fundus an Spielen, die gezielt zur Förderung eingesetzt werden können.
Zur Erstbegegnung mit Legasthenie, Dyskalkulie, ADS sehr zu empfehlen