Kategorie: Nachhilfelehrer

  • Möglichkeiten der Motivation- die Zeit

    Nach einer längeren Übungs- und Lernphase, nach einer großen erfolgreichen Klassenarbeit oder nach einem längeren Nachhilfeabschnitt (Halbjahr) kann auch ein gemeinsames Erlebnis in der Familie z.B. längere Radtour, Besuch eines Festes, eines Museums oder des Schwimmbades das Kind weiter motivieren, an seinem Ziel, der Leistungsverbesserung zu arbeiten. Zunehmend ist auch der Besuch in einem Wellness-Bereich für Kinder zu empfehlen, um sie für weitere Lernziele zu motivieren. Sicher sind solche Besuche sowieso im Familienleben geplant und für viele Kinder selbstverständlich aber wenn ein Übungsschwerpunkt anliegt oder die nächste Klassenarbeit winkt, sollte bereits im Vorfeld ein Ausflugsziel speziell für das Erreichen einer erfolgreichen Zensur ausgemacht werden, um die Besonderheit deutlich zu machen. Natürlich können Sie die gute Leistung des Kindes in der Schule auch spontan und überraschend mit einer gemeinsamen Familienaktivität belohnen. Halten Sie aber Maß mit Belohnungen und Motivationshilfen aller Art!!

  • Für Eltern und Großeltern

    • Ein Kind, das ständig kritisiert wird, lernt zu verdammen.
    • Ein Kind, das geschlagen wird, lernt selbst zu schlagen.
    • Ein Kind, das verhöhnt wird, lernt Schüchternheit.
    • Ein Kind, das der Ironie ausgesetzt wird, bekommt ein schlechtes Gewissen.
    • Ein Kind, das ermuntert wird, lernt Selbstvertrauen.
    • Ein Kind, dem mit Toleranz begegnet wird, lernt Geduld.
    • Ein Kind, das gelobt wird, lernt Bewertung.
    • Ein Kind, das Ehrlichkeit erlebt, lernt Gerechtigkeit.
    • Ein Kind, das Geborgenheit erleben darf, lernt Vertrauen.
    • Ein Kind, das geliebt und umarmt wird, lernt Liebe in dieser Welt zu empfinden.

    Verfasser unbekannt

  • Wie motiviere ich mein Kind zum Lernen?

    Lassen Sie Gefühle zu! Freuen Sie sich mit dem Kind auch schon über geringe Erfolge beim Üben. Aber auch immer wieder auftretende Misserfolge müssen gefühlvoll von den Betreuern begleitet werden.

    • Streicheln Sie!
    • Lachen Sie gemeinsam, auch über „dumme“ Fehler!
    • Drücken, knuddeln Sie bei Erfolgen auch bei Misserfolgen oder Tränen nach Leistungskontrollen!
    • Drücken Sie die Daumen!
    • Geben Sie an Tagen der Leistungskontrolle einen Glücksbringer mit, bitte nur an diesen Tagen, denn sonst wird dieses Ritual zur Alltäglichkeit und dann hat für das Kind keinen Reiz mehr.
    • Lassen Sie das Kuscheltier beim Üben zuschauen und geben Sie Kommentare als Teddy natürlich mit der notwendigen Bärenstimme ab
    • Teilen Sie die Erfolge aber auch Misserfolge in der Familie mit aber bitte immer im Beisein und mit Zustimmung des Kindes!
    • Machen Sie ständig Mut!
    • Interessieren Sie sich täglich für das Gefühlsleben Ihres Kindes und achten Sie auf Signale, die Ihnen Ihr Kind sendet!
  • Mit einem Wettbewerb weiter motivieren

    Wettbewerbe, Punktsysteme oder andere tabellarische Verdeutlichungen in den unterschiedlichen Formen, dienen der gezielten Abrechnung der Übungsaufgaben.

    Sie verdeutlichen dem lernenden Kind die Fortschritte im Wissenszuwachs.
    Nummerieren Sie die Übungseinheiten des Tages von 1 bis … Jede einzelne Matheaufgabe erhält einen Stempel z.B. einen Stern. Bei der Kontrolle der Aufgaben, wird nicht mit dem Symbol, richtig (Hakensymbol) oder falsch (f) abgezeichnet, sondern der Stern darf weiter leuchten – für richtig gelöst oder der Stern wird mit einer schwarzen Wolke- für ein falsches Ergebnis übermalt. Gemeinsam werden die strahlenden Sterne am Ende der Übungseinheit gezählt und das Kind erhält durch die Symbolik den Überblick über den Lernfortschritt oder aber auch über die Notwendigkeit weiter zu üben. Machen Sie an einer Tabelle in diesem Fall an einem Nachthimmel (blaues Tonpapier in Wolkenform) die Lernfortschritte sichtbar. Der so entstehende Sternenhimmel kann wieder für alle Familienmitglieder sichtbar aufgehängt werden. Vermerken Sie das Datum auf der Wolke und auf dem gelben Stern die Anzahl der Sterne.

    Download:

    Lob_4.pdf (108,63 kb)
    Lob_5.pdf (100,47 kb)

  • Kleine Überraschungen steigern die Lernbereitschaft

    Nutzen Sie die Bilder- und Zeichensprache. Bereits im Kindergartenalter kann man mit der Bilder- und Zeichensprache Kinder motivieren Regeln und Normen des täglichen Zusammenseins zu verinnerlichen. Auch wenn Kinder schon Schulkinder sind freuen sie sich über:

    • das Bild einer strahlenden Sonne
    • eines leuchtenden Sternes
    • die bunte Blume
    • das gruselige Gespenst
    • das rote Herz

    Mit schnellen Strichen und vielleicht noch in der Lieblingsfarbe der Kinder oder in frühlingsgrün, in herbstlich bunten Farben ist ein Symbol schnell unter die Zusatzübung gemalt. Bedenken Sie immer, es müssen keine Kunstwerke sein! Allein die persönliche Zuwendung, Ihre kreative spontane Idee zählt. Versuchen Sie immer einen aktuellen Bezug zum Kind oder zur Übung zu finden.

    Frühling Tulpe, Schmetterling, Osterei, Osterhase

    Sommer Sonne, Sonnenschirm, Boot,

    Herbst Drachen, Obst, Igel, Gespenst, Kürbis

    Winter Schneemann, Schneeflocke, Weihnachtsmotive

    In unserer materialisierten Welt gibt es aber auch genügend „Kleinigkeiten“ wie Aufkleber und Stempel die beim Lernen motivierend eingesetzt werden können. IKEA- Liebhabern empfehle ich die doppelseitig zu nutzenden Faserstifte mit Mal- und Stempelfunktion aus der Kinderabteilung. Aufkleber in verschiedenen Motivgrößen und in unbegrenzten Varianten können gezielt in der Nachhilfe eingesetzt werden, wenn es gilt die Qualität und die Quantität der Übungseinheit zu bewerten. Auch Perlen, Glasmurmeln, die in einem tollen Glasgefäß gesammelt werden, zeigen der Familie wie fleißig Ihr Kind an seinem Lernproblem arbeitet.

    Alle Familienmitglieder beobachten dann gemeinsam, wie das Gefäß immer voller wird und freuen sich mit dem lernenden Kind.

  • Mit Sprache, Stimme weiter motivieren

    Gehen Sie sparsam mit materiellen Motivationshilfen um. Besinnen Sie sich auf die Kraft der Sprache und Mimik. Äußern Sie Sprache leise und laut, schnell und langsam. Schreiben Sie Lob und Kritik unter die Übung, unter die Hausaufgaben oder vermerken Sie das schriftliche Lob auf einem Kalender, um für das Kind sichtbar zu machen, an welchen Tagen es erfolgreich gelernt hat. Geben Sie Ihrer Stimme Ausdruckskraft. Lassen Sie durch Worte das Kind hören und sehen, wie Sie sich freuen, wie Sie traurig sind. Ein Ausruf „ Prima!“ muss wie ein Ausruf klingen und nicht wie ein alltäglich gesprochener Satz. Er muss auch Freude auf Ihrem Gesicht erkennen lassen.Hier einige positive Bestätigungen, die fleißige Kinder gern hören und auch lesen!

    • Das hast du gut gemacht.
    • Ich freue mich!
    • Rechenkönig / Rechenkönigin
    • Lesekönig / Lesekönigin
    • Held des Tages!
    • Ich bin begeistert!
    • Du schaffst das!
    • Du hast die viel Mühe gegeben!

    Aber auch kurzfristige Ermüdungserscheinungen, Fehler und Misserfolge im Lernen sollten immer positiv von den Betreuern mit Worten begleitet werden.

    • Versuch es noch einmal, dann klappt es bestimmt!
    • Ich verrate dir einen Trick, dann passiert der Fehler nicht noch einmal.
    • Beim nächsten Mal wird es wieder, wollen wir wetten? (und dann wirklich einen kleinen Wetteinsatz bereithalte, denn das macht Erwachsene in den Augen der Kinder glaubwürdig und es vertraut auf weitere Aussagen)
    • Eine weitere Möglichkeit ist der so genannte LOB-zettel, der ganz unterschiedlich entsprechend Ihren künstlerischen Talenten gestaltet sein kann.

  • Vergessen Sie nicht die Kraft der Motivation

    „Mit Speck fängt man Mäuse“ oder pädagogischer gesagt

    Nutzen Sie die unendliche Kraft der Motivation!

    Loben Sie Ihr Kind für den kleinsten Fortschritt auf der Leiter des Erfolgs.

    Stellen Sie sich vor, Sie stehen auf der untersten Sprosse einer Leiter und werden von schweren Sandsäcken, die auf Ihren Schultern und auf Ihren Rücken lasten, immer wieder nach unten gezogen. Wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie erfolglos versuchen, die nächste Sprosse der Leiter zu erreichen? Hilflos und machtlos würden Sie beobachten müssen, wie nebenan Ihre Freunde leichtfüßig und mit wenig Anstrengung und mit einem Lächeln auf dem Gesicht, die Leiter emporsteigen.

    Fühlen Sie mit Ihrem Kind und überlegen Sie gemeinsam, wie Ihr Kind motiviert werden kann, denn

    „Zu wissen, wie man anregt, ist die Kunst des Lehrens.“

  • Nachhilfe schon in der Grundschule?

    Ursachen gibt es viele, warum Schüler im Grundschulalter Nachhilfe benötigen.

    Erkannt zu haben, dass Hilfe notwendig ist, ist der erste Schritt in die richtige Richtung.

    Überlegen Sie in Ruhe warum Ihr Kind nicht gern in die Schule geht, schlechte Zensuren mit nach Hause bringt und einfach nicht gut drauf ist. Suchen Sie das Gespräch mit Ihrem Kind und mit der Lehrerin. Beide Gespräche sollten in einer ruhigen und entspannten Atmosphäre stattfinden. Vermeiden Sie in der Schule das so genannte „Tür und Angelgespräch“. Geben Sie der Lehrerin Zeit, sich auf den Gesprächsinhalt vorbereiten zu können.

    Mögliche Ursachen für einen Leistungsabfall und Leistungsversagen können sein:

    • ein neuer Fachlehrer
    • eine unerkannte Teilleistungsstörung (Lese-Rechtschreibschwäche- Legasthenie, Matheschwäche- Dyskalkulie
    • ein Aufmerksamkeits- Defizit- Syndrom – ADS
    • ein Streit mit Freunden oder der berühmte „falsche Freundeskreis“
    • ein unregelmäßiger und falscher Tagesablauf mit zu wenig Schlaf oder anderen Schlafstörungen
    • Familienzuwachs kündigt sich an oder erobert sich bereits einen Platz in der Familie
    • eine längere Krankheit des Kindes
    • es fehlt Ruhe und Platz zum ruhigen Lernen in der Wohnung
    • Streit in der Familie, vielleicht sogar die Trennung der Eltern
    • Umzug /Hausbau oder Umbau
    • Schwere Krankheit und Tod eines Familienmitgliedes

    Sicher gibt es noch weitere Ursachen für das Auftreten von Lernproblemen. Es ist wichtig, diese Ursachen zu erkennen und gemeinsam mit dem Kind zu klären und das Schulproblem anzupacken denn,
    „Der Wille öffnet die Türen zum Erfolg.“

  • Wann ist Nachhilfe notwendig?

    Immer dann, wenn sich Ihr Kind auf Grund der gezeigten Leistungen nicht wohl fühlt, ist Nachhilfe notwendig.

    • in der Klasse gehänselt und verlacht wird und dadurch zum Außenseiter wird
    • am Morgen nicht in die Schule möchte und verschiedene Gründe erfindet, warum es zu Hause schöner ist
    • widerwärtig und lustlos die Hausaufgaben anfertigt
    • vom Schulalltag nicht viel erzählt
    • vermehrt körperliche Auffälligkeiten auftreten, die bisher unbekannt waren

    Klagt Ihr Kind über Kopfschmerzen, allgemeines Unwohlsein, Bauchschmerzen oder beobachten Sie, dass Ihr Kind Nägel kaut, sich vermehrt kratzt und juckt, nervös und unruhig schläft oder sogar zum Bettnässer wird ist es Zeit sich auch ärztlichen Rat einzuholen um eine genaue Diagnose zu stellen.

    Immer dann, wenn Sie und Ihr Kind der Meinung sind, die Leistungen sind nicht ausreichend für:

    • die Anforderungen im nächsten Test, in den nächsten Leistungskontrollen und Klassenarbeiten
    • das Erreichen des Klassenziels

    KURZ GESAGT: Nachhilfe ist immer dann notwendig, um ein gestelltes Ziel zu erreichen!

    „Ein Ziel zu haben, ist die größte Triebkraft im Leben eines Menschen“

  • Willkommen bei Grundschule-Nachhilfe.de !

    Was „Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ oder nur mit zusätzlicher Hilfe beim Lernen.

    Liebe Eltern, liebe Omas liebe Opas,
    geben Sie Ihrem Kind oder Enkeln die Möglichkeit, verpasstes Wissen nachzuholen und ihnen damit den erfolgreichen Start ins Leben bestmöglich zu gestalten.

    Treffen Sie jetzt die Entscheidung, Ihrem Kind zu helfen, denn

    „Schwierigkeiten scheinen nur da zu sein, um überwunden zu werden“