Kategorie: homeschooling

  • Nachhilfe ohne Lob undenkbar

    Magst den Tadel noch so fein,
    noch so zart bereiten
    weckt er Widerstreiten.
    Lob darf ganz geschmacklos sein.
    Hocherfreut und munter
    schlucken sie`s herunter.

    Marie von Eschenbach

    In diesem Sinne vergessen Sie bei der regelmäßigen Nachhilfe nicht die vielen Möglichkeiten der Motivationen. Zum Downloaden stehen verschieden „Lobzettel“ zur Verfügung. Ich hoffe, sie sind nicht wie im Reim geschmacklos, sondern beflügeln Ihre Kinder die zusätzlichen Übungen „zu schlucken“. Denken Sie daran, immer alles schön in Maßen. Vermeiden Sie die Anerkennung von guten Lernleistungen durch ständiges Schenken von übermäßigem Spielzeug.

    Download:

    Lob1.pdf (105,72 kb)
    Lob2.pdf (105,36 kb)
    Lob3.pdf (107,19 kb)

  • Arbeitsblatt Nachhilfe Wortarten Deutsch Klasse 2

    Übungen zur deutschen Grammatik sind bei Schülern aller Altersstufen nicht gerade beliebt. Trotzdem werden grundlegende grammatikalische Kenntnisse von jedem Schüler aller Altersklassen immer wieder abgefordert. Zum Erlernen der Fremdsprachen sind Kenntnisse über Satzbau, Satzglieder und Wortarten unerlässlich. Alle Bemühungen, Kindern die Grammatik schmackhaft zu machen, sollten deshalb nicht unversucht bleiben. Mit den Arbeitsblättern zum Downloaden gibt es für Schüler der 2. Klasse und die, die daran Spaß haben, die Möglichkeit, die verschiedenen Wortarten noch einmal zu wiederholen. Zum besseren Verständnis möchte ich noch einmal erklären, dass deutschlandweit unterschiedliche Termini für die einzelnen Wortarten gelehrt werden. Die Verwirrung ist nun perfekt! Deshalb sollten Sie sich noch einmal die entsprechenden Fachbegriffe von Ihrem Kind nennen lassen. Hinweis: Oft stehen die im Unterricht verwendeten Begriffe im Sprachbuch Ihres Kindes.

    Download:

    Arbeitsblatt_10.pdf (134,42 kb)
    Arbeitsblatt_11.pdf (152,13 kb)
    Arbeitsblatt_12.pdf (150,26 kb)

  • Geben Sie Ihrem Kind Zeit!

    Die Kindheit von Kindern in der heutigen Zeit, ist angefüllt mit Terminen, die an Verpflichtungen eines Managers in einem mittelständigen Unternehmen erinnern. Geben Sie Ihrem Kind Zeit zum freien Spielen, denn im Spiel lernt Ihr Kind seine Grenzen und die der Spielkameraden kennen und hier hat es Zeit zum Träumen und zum Entspannen. Je nach Belastung durch Schule und Elternhaus muss den Kindern genügend Freiraum für spontane Verabredungen mit Freunden bleiben. Eine gesunde Mischung aus verpflichtenden Terminen in Kursen, Vereinen und aus Freizeit zum phantasievollen, kreativen Spielen mit Freunden ohne Zeitdruck ist das Rezept für eine glückliche Kindheit. Im selbstbestimmten Spiel können Kinder ihre Gefühle und Lernprozesse verarbeiten dabei erkennen sie Zusammenhänge und ihre handwerklichen, sozialen und geistigen Fähigkeiten entwickeln sich. Es müssen nicht jedes Wochenende die Feier, das Fest, die angebotenen Events der Stadt abgeklappert werden. Sie als Eltern brauchen kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn Ihr Kind am Wochenende NICHTS ERLEBT hat. Gehen Sie in die unmittelbare Umgebung! Wandern oder radeln Sie einfach mal los- ohne Ziel ohne Zeitdruck! Eine Decke, einen Ball, ein Bestimmungsbuch, eine Lupe, eine Schaufel im Gepäck und bestimmen Sie Pflanzen und Tiere. Probieren Sie Kräuter, spielen im nächsten Sandkasten, fluten die nächste Pfütze oder klettern Sie auf den höchsten Baum. Lauschen Sie den Vögeln oder liegen Sie im Gras und beobachten die Wolken und Vögel am Himmel. Lassen Sie den Körper und den Geist Ihres Kindes und auch Ihren zur Ruhe kommen. Entspannen Sie! Erzählen Sie von der vergangenen Woche und den Ereignissen der Familienangehörigen. Aber hetzen Sie nicht von Termin zu Termin, um mitreden zu können, wie toll das Wochenende oder der Urlaub doch war.

  • Arbeitsblatt Nachhilfe Sinnerfassung Lesen

    Bereits in den Ferien sollten Kinder mit Leseschwierigkeiten das sinnerfassende Lesen üben.

    Auf spielerische Art und Weise kann man z.B. ein Quiz zum Üben anbieten. Zum Anfang genügt es, wenn Sie zum Text 4-6 Fragen vorbereiten. Zur Motivation kann ein kleiner Preis ausgesetzt werden. Ein kleiner Grammatiktest rundet diese kleine Übung ab. Mit Freude und Erfolg lernen, fördert das Selbstvertrauen.


    Download:
    Arbeitsblatt_8.pdf (191,93 kb)
    Arbeitsblatt_9.pdf (214,18 kb)

  • Möglichkeiten der Motivation- die Zeit

    Nach einer längeren Übungs- und Lernphase, nach einer großen erfolgreichen Klassenarbeit oder nach einem längeren Nachhilfeabschnitt (Halbjahr) kann auch ein gemeinsames Erlebnis in der Familie z.B. längere Radtour, Besuch eines Festes, eines Museums oder des Schwimmbades das Kind weiter motivieren, an seinem Ziel, der Leistungsverbesserung zu arbeiten. Zunehmend ist auch der Besuch in einem Wellness-Bereich für Kinder zu empfehlen, um sie für weitere Lernziele zu motivieren. Sicher sind solche Besuche sowieso im Familienleben geplant und für viele Kinder selbstverständlich aber wenn ein Übungsschwerpunkt anliegt oder die nächste Klassenarbeit winkt, sollte bereits im Vorfeld ein Ausflugsziel speziell für das Erreichen einer erfolgreichen Zensur ausgemacht werden, um die Besonderheit deutlich zu machen. Natürlich können Sie die gute Leistung des Kindes in der Schule auch spontan und überraschend mit einer gemeinsamen Familienaktivität belohnen. Halten Sie aber Maß mit Belohnungen und Motivationshilfen aller Art!!

  • Für Eltern und Großeltern

    • Ein Kind, das ständig kritisiert wird, lernt zu verdammen.
    • Ein Kind, das geschlagen wird, lernt selbst zu schlagen.
    • Ein Kind, das verhöhnt wird, lernt Schüchternheit.
    • Ein Kind, das der Ironie ausgesetzt wird, bekommt ein schlechtes Gewissen.
    • Ein Kind, das ermuntert wird, lernt Selbstvertrauen.
    • Ein Kind, dem mit Toleranz begegnet wird, lernt Geduld.
    • Ein Kind, das gelobt wird, lernt Bewertung.
    • Ein Kind, das Ehrlichkeit erlebt, lernt Gerechtigkeit.
    • Ein Kind, das Geborgenheit erleben darf, lernt Vertrauen.
    • Ein Kind, das geliebt und umarmt wird, lernt Liebe in dieser Welt zu empfinden.

    Verfasser unbekannt

  • Mit einem Wettbewerb weiter motivieren

    Wettbewerbe, Punktsysteme oder andere tabellarische Verdeutlichungen in den unterschiedlichen Formen, dienen der gezielten Abrechnung der Übungsaufgaben.

    Sie verdeutlichen dem lernenden Kind die Fortschritte im Wissenszuwachs.
    Nummerieren Sie die Übungseinheiten des Tages von 1 bis … Jede einzelne Matheaufgabe erhält einen Stempel z.B. einen Stern. Bei der Kontrolle der Aufgaben, wird nicht mit dem Symbol, richtig (Hakensymbol) oder falsch (f) abgezeichnet, sondern der Stern darf weiter leuchten – für richtig gelöst oder der Stern wird mit einer schwarzen Wolke- für ein falsches Ergebnis übermalt. Gemeinsam werden die strahlenden Sterne am Ende der Übungseinheit gezählt und das Kind erhält durch die Symbolik den Überblick über den Lernfortschritt oder aber auch über die Notwendigkeit weiter zu üben. Machen Sie an einer Tabelle in diesem Fall an einem Nachthimmel (blaues Tonpapier in Wolkenform) die Lernfortschritte sichtbar. Der so entstehende Sternenhimmel kann wieder für alle Familienmitglieder sichtbar aufgehängt werden. Vermerken Sie das Datum auf der Wolke und auf dem gelben Stern die Anzahl der Sterne.

    Download:

    Lob_4.pdf (108,63 kb)
    Lob_5.pdf (100,47 kb)

  • Kleine Überraschungen steigern die Lernbereitschaft

    Nutzen Sie die Bilder- und Zeichensprache. Bereits im Kindergartenalter kann man mit der Bilder- und Zeichensprache Kinder motivieren Regeln und Normen des täglichen Zusammenseins zu verinnerlichen. Auch wenn Kinder schon Schulkinder sind freuen sie sich über:

    • das Bild einer strahlenden Sonne
    • eines leuchtenden Sternes
    • die bunte Blume
    • das gruselige Gespenst
    • das rote Herz

    Mit schnellen Strichen und vielleicht noch in der Lieblingsfarbe der Kinder oder in frühlingsgrün, in herbstlich bunten Farben ist ein Symbol schnell unter die Zusatzübung gemalt. Bedenken Sie immer, es müssen keine Kunstwerke sein! Allein die persönliche Zuwendung, Ihre kreative spontane Idee zählt. Versuchen Sie immer einen aktuellen Bezug zum Kind oder zur Übung zu finden.

    Frühling Tulpe, Schmetterling, Osterei, Osterhase

    Sommer Sonne, Sonnenschirm, Boot,

    Herbst Drachen, Obst, Igel, Gespenst, Kürbis

    Winter Schneemann, Schneeflocke, Weihnachtsmotive

    In unserer materialisierten Welt gibt es aber auch genügend „Kleinigkeiten“ wie Aufkleber und Stempel die beim Lernen motivierend eingesetzt werden können. IKEA- Liebhabern empfehle ich die doppelseitig zu nutzenden Faserstifte mit Mal- und Stempelfunktion aus der Kinderabteilung. Aufkleber in verschiedenen Motivgrößen und in unbegrenzten Varianten können gezielt in der Nachhilfe eingesetzt werden, wenn es gilt die Qualität und die Quantität der Übungseinheit zu bewerten. Auch Perlen, Glasmurmeln, die in einem tollen Glasgefäß gesammelt werden, zeigen der Familie wie fleißig Ihr Kind an seinem Lernproblem arbeitet.

    Alle Familienmitglieder beobachten dann gemeinsam, wie das Gefäß immer voller wird und freuen sich mit dem lernenden Kind.

  • Mit Sprache, Stimme weiter motivieren

    Gehen Sie sparsam mit materiellen Motivationshilfen um. Besinnen Sie sich auf die Kraft der Sprache und Mimik. Äußern Sie Sprache leise und laut, schnell und langsam. Schreiben Sie Lob und Kritik unter die Übung, unter die Hausaufgaben oder vermerken Sie das schriftliche Lob auf einem Kalender, um für das Kind sichtbar zu machen, an welchen Tagen es erfolgreich gelernt hat. Geben Sie Ihrer Stimme Ausdruckskraft. Lassen Sie durch Worte das Kind hören und sehen, wie Sie sich freuen, wie Sie traurig sind. Ein Ausruf „ Prima!“ muss wie ein Ausruf klingen und nicht wie ein alltäglich gesprochener Satz. Er muss auch Freude auf Ihrem Gesicht erkennen lassen.Hier einige positive Bestätigungen, die fleißige Kinder gern hören und auch lesen!

    • Das hast du gut gemacht.
    • Ich freue mich!
    • Rechenkönig / Rechenkönigin
    • Lesekönig / Lesekönigin
    • Held des Tages!
    • Ich bin begeistert!
    • Du schaffst das!
    • Du hast die viel Mühe gegeben!

    Aber auch kurzfristige Ermüdungserscheinungen, Fehler und Misserfolge im Lernen sollten immer positiv von den Betreuern mit Worten begleitet werden.

    • Versuch es noch einmal, dann klappt es bestimmt!
    • Ich verrate dir einen Trick, dann passiert der Fehler nicht noch einmal.
    • Beim nächsten Mal wird es wieder, wollen wir wetten? (und dann wirklich einen kleinen Wetteinsatz bereithalte, denn das macht Erwachsene in den Augen der Kinder glaubwürdig und es vertraut auf weitere Aussagen)
    • Eine weitere Möglichkeit ist der so genannte LOB-zettel, der ganz unterschiedlich entsprechend Ihren künstlerischen Talenten gestaltet sein kann.

  • Vergessen Sie nicht die Kraft der Motivation

    „Mit Speck fängt man Mäuse“ oder pädagogischer gesagt

    Nutzen Sie die unendliche Kraft der Motivation!

    Loben Sie Ihr Kind für den kleinsten Fortschritt auf der Leiter des Erfolgs.

    Stellen Sie sich vor, Sie stehen auf der untersten Sprosse einer Leiter und werden von schweren Sandsäcken, die auf Ihren Schultern und auf Ihren Rücken lasten, immer wieder nach unten gezogen. Wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie erfolglos versuchen, die nächste Sprosse der Leiter zu erreichen? Hilflos und machtlos würden Sie beobachten müssen, wie nebenan Ihre Freunde leichtfüßig und mit wenig Anstrengung und mit einem Lächeln auf dem Gesicht, die Leiter emporsteigen.

    Fühlen Sie mit Ihrem Kind und überlegen Sie gemeinsam, wie Ihr Kind motiviert werden kann, denn

    „Zu wissen, wie man anregt, ist die Kunst des Lehrens.“