Um Kinder zu motivieren, regelmäßig das Lesen zu üben, kann man in der Klasse oder Lerngruppe einen Lesewettbewerb starten. „Wer wird Lesekönig?“ Langfristig gibt man den beteiligten Kindern den Wettbewerbsbogen und die Kinder können in einem vorgesehenen Zeitraum die Bücherwürmer ausmalen. Die Eltern überprüfen natürlich die Richtigkeit der Zeitangabe und signieren kurz die Bücherwürmer. Wer schafft die meisten Bücherwürmer auszumalen? Das Arbeitsblatt ist natürlich auch anderweitig zur Leseförderung einzusetzen.
Download: Arbeitsblatt_Lesekönig_2.pdf (91,20 kb)
Mit dem Abzählreim “A, e, i, o, u und raus bist du“ lernen bereits Schüler der 1. Klasse die fünf Selbstlaute (Vokale) kennen. Selbstlaute klingen alleine, anders dagegen die Mitlaute(Konsonanten), die wie schon ihr Name sagt, einen weiteren Laut (m = em, r = er…) mitklingen lassen. Um beim Lesen- und Schreibenlernen in der 1. Klasse so wenig Probleme wie möglich zu bekommen, ist es wichtig, diese Mitlaute so zu sprechen, wie sie geschrieben werden . (m = spreche: m, r = spreche: r)
Hier ein Beispielwort: Mama = 1. Klasse diktiert so: m a m a
= 2. Klasse diktiert so: em a em a
Download:
Arbeitsblatt_13.pdf (150,41 kb)
Arbeitsblatt_14.pdf (152,45 kb)

Die Uhr ist sicherlich gebastelt und erste Einstellübungen sind geübt worden. Findet sich Ihr Kind schon gut auf der Uhr zurecht? Nein! Dann ist es Zeit zur zweiten Bastelstunde. Eine Legeuhr! Alle Angaben auf einer analogen Uhr sind in Einzelteilen auf den Arbeitsblättern vorhanden. Folgen Sie der Arbeitsanleitung und üben Sie das Sortieren der Bestandteile auf und um die Uhr herum. Am Besten geht das auf dem Fußboden! Viel Spaß macht es, wenn Sie mit Ihrem Kind um die Wette die Uhr zusammenlegen. Viel Spaß!
Download:
Arbeitsblatt_Uhr_zum_Legen_1.pdf (102,60 kb)
Arbeitsblatt_Uhr_zum_Legen_2.pdf (73,43 kb)

Magst den Tadel noch so fein,
noch so zart bereiten
weckt er Widerstreiten.
Lob darf ganz geschmacklos sein.
Hocherfreut und munter
schlucken sie`s herunter.
Marie von Eschenbach
In diesem Sinne vergessen Sie bei der regelmäßigen Nachhilfe nicht die vielen Möglichkeiten der Motivationen. Zum Downloaden stehen verschieden „Lobzettel“ zur Verfügung. Ich hoffe, sie sind nicht wie im Reim geschmacklos, sondern beflügeln Ihre Kinder die zusätzlichen Übungen „zu schlucken“. Denken Sie daran, immer alles schön in Maßen. Vermeiden Sie die Anerkennung von guten Lernleistungen durch ständiges Schenken von übermäßigem Spielzeug.
Download:
Lob1.pdf (105,72 kb)
Lob2.pdf (105,36 kb)
Lob3.pdf (107,19 kb)


Lassen Sie Gefühle zu! Freuen Sie sich mit dem Kind auch schon über geringe Erfolge beim Üben. Aber auch immer wieder auftretende Misserfolge müssen gefühlvoll von den Betreuern begleitet werden.
- Streicheln Sie!
- Lachen Sie gemeinsam, auch über „dumme“ Fehler!
- Drücken, knuddeln Sie bei Erfolgen auch bei Misserfolgen oder Tränen nach Leistungskontrollen!
- Drücken Sie die Daumen!
- Geben Sie an Tagen der Leistungskontrolle einen Glücksbringer mit, bitte nur an diesen Tagen, denn sonst wird dieses Ritual zur Alltäglichkeit und dann hat für das Kind keinen Reiz mehr.
- Lassen Sie das Kuscheltier beim Üben zuschauen und geben Sie Kommentare als Teddy natürlich mit der notwendigen Bärenstimme ab
- Teilen Sie die Erfolge aber auch Misserfolge in der Familie mit aber bitte immer im Beisein und mit Zustimmung des Kindes!
- Machen Sie ständig Mut!
- Interessieren Sie sich täglich für das Gefühlsleben Ihres Kindes und achten Sie auf Signale, die Ihnen Ihr Kind sendet!