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Arbeitsblätter und Nachhilfe für Mathe, Deutsch und Sachkunde in der Grundschule

Möglichkeiten der Motivation- die Zeit Teil 1



Nach einer längeren Übungs- und Lernphase, nach einer großen erfolgreichen Klassenarbeit oder nach einem längeren Nachhilfeabschnitt (Halbjahr) kann auch ein gemeinsames Erlebnis in der Familie z.B. längere Radtour, Besuch eines Festes, eines Museums oder des Schwimmbades das Kind weiter motivieren, an seinem Ziel, der Leistungsverbesserung zu arbeiten. Zunehmend ist auch der Besuch in einem Wellness-Bereich für Kinder zu empfehlen, um sie für weitere Lernziele zu motivieren. Sicher sind solche Besuche sowieso im Familienleben geplant und für viele Kinder selbstverständlich aber wenn ein Übungsschwerpunkt anliegt oder die nächste Klassenarbeit winkt, sollte bereits im Vorfeld ein Ausflugsziel speziell für das Erreichen einer erfolgreichen Zensur ausgemacht werden, um die Besonderheit deutlich zu machen. Natürlich können Sie die gute Leistung des Kindes in der Schule auch spontan und überraschend mit einer gemeinsamen Familienaktivität belohnen. Halten Sie aber Maß mit Belohnungen und Motivationshilfen aller Art!!

Möglichkeiten der Motivation- die Gefühle



Lassen Sie Gefühle zu! Freuen Sie sich mit dem Kind auch schon über geringe Erfolge beim Üben. Aber auch immer wieder auftretende Misserfolge müssen gefühlvoll von den Betreuern begleitet werden.

  • Streicheln Sie!
  • Lachen Sie gemeinsam, auch über „dumme“ Fehler!
  • Drücken, knuddeln Sie bei Erfolgen auch bei Misserfolgen oder Tränen nach  Leistungskontrollen!
  • Drücken Sie die Daumen!
  • Geben Sie an Tagen der Leistungskontrolle einen Glücksbringer mit, bitte nur an diesen Tagen, denn sonst wird dieses Ritual zur Alltäglichkeit und dann hat für das Kind  keinen Reiz mehr.
  • Lassen Sie das Kuscheltier beim Üben zuschauen und geben Sie Kommentare als Teddy natürlich mit der notwendigen Bärenstimme ab
  • Teilen Sie die Erfolge aber auch Misserfolge in der Familie mit aber bitte immer im Beisein und mit Zustimmung des Kindes!
  • Machen Sie ständig Mut!
  • Interessieren Sie sich täglich für das Gefühlsleben Ihres Kindes und achten Sie auf Signale, die Ihnen Ihr Kind sendet!

Möglichkeiten der Motivation- die Bilder-und Zeichensprache



Nutzen Sie die Bilder- und  Zeichensprache. Bereits im Kindergartenalter kann man mit der Bilder- und Zeichensprache Kinder motivieren  Regeln und Normen des täglichen Zusammenseins zu verinnerlichen. Auch wenn Kinder schon Schulkinder sind freuen sie sich  über:

  • das Bild einer strahlenden Sonne
  • eines leuchtenden Sternes 
  • die bunte Blume 
  • das gruselige Gespenst 
  • das rote Herz

Mit  schnellen Strichen und vielleicht noch in der Lieblingsfarbe der Kinder oder in frühlingsgrün, in herbstlich bunten Farben ist ein Symbol schnell unter die Zusatzübung gemalt. Bedenken Sie immer, es müssen keine Kunstwerke sein! Allein die persönliche Zuwendung, Ihre kreative spontane Idee zählt. Versuchen Sie immer einen aktuellen Bezug zum Kind oder zur Übung zu finden.

Frühling           Tulpe, Schmetterling, Osterei, Osterhase

Sommer          Sonne, Sonnenschirm, Boot,

Herbst             Drachen, Obst, Igel, Gespenst, Kürbis

Winter             Schneemann, Schneeflocke, Weihnachtsmotive


In unserer materialisierten Welt gibt es aber auch genügend „Kleinigkeiten“ wie Aufkleber und Stempel die beim Lernen motivierend eingesetzt werden können. IKEA- Liebhabern empfehle ich die doppelseitig zu nutzenden Faserstifte mit Mal- und Stempelfunktion aus der Kinderabteilung. Aufkleber in verschiedenen Motivgrößen und in unbegrenzten Varianten können gezielt in der Nachhilfe eingesetzt werden, wenn es gilt die Qualität und die Quantität der Übungseinheit zu bewerten. Auch Perlen, Glasmurmeln, die in einem tollen Glasgefäß gesammelt werden, zeigen der Familie wie fleißig Ihr Kind an seinem Lernproblem arbeitet.

Alle Familienmitglieder beobachten dann gemeinsam, wie das Gefäß immer voller wird und freuen sich mit dem lernenden Kind.

Möglichkeiten der Motivation- die Sprache



Gehen Sie sparsam mit materiellen Motivationshilfen um. Besinnen Sie sich auf die Kraft der Sprache und Mimik. Äußern Sie Sprache leise und laut, schnell und langsam. Schreiben Sie Lob und Kritik unter die Übung, unter die Hausaufgaben oder vermerken Sie das schriftliche Lob auf einem  Kalender, um für das Kind sichtbar zu machen, an welchen Tagen es erfolgreich gelernt hat. Geben Sie Ihrer Stimme Ausdruckskraft. Lassen Sie durch Worte das Kind hören und sehen, wie Sie sich freuen, wie Sie traurig sind. Ein Ausruf  „ Prima!“ muss wie ein Ausruf klingen und nicht wie ein alltäglich gesprochener Satz. Er muss auch Freude auf Ihrem Gesicht erkennen lassen.Hier einige positive Bestätigungen, die fleißige Kinder gern hören und auch lesen!

  • Das hast du gut gemacht.
  • Ich freue mich! 
  • Rechenkönig / Rechenkönigin 
  • Lesekönig /  Lesekönigin 
  • Held des Tages! 
  • Ich bin begeistert! 
  • Du schaffst das! 
  •  Du hast die viel Mühe gegeben!  

Aber auch kurzfristige Ermüdungserscheinungen, Fehler und Misserfolge im Lernen sollten immer positiv von den Betreuern mit Worten begleitet werden.

  • Versuch es noch einmal, dann klappt es bestimmt! 
  • Ich verrate dir einen Trick, dann passiert der Fehler nicht noch einmal. 
  • Beim nächsten Mal wird es wieder, wollen wir wetten? (und dann wirklich einen kleinen Wetteinsatz bereithalte, denn das macht Erwachsene in den Augen der Kinder glaubwürdig und es vertraut auf  weitere Aussagen)
  • Eine weitere Möglichkeit ist der so genannte LOB-zettel, der ganz unterschiedlich entsprechend Ihren künstlerischen Talenten gestaltet sein kann.

Vergessen Sie nicht die Kraft der Motivation 1.Teil



„Mit Speck fängt man Mäuse“ oder pädagogischer gesagt

Nutzen Sie die unendliche Kraft der Motivation!

Loben Sie Ihr Kind für den kleinsten Fortschritt auf der Leiter des Erfolgs.

Stellen Sie sich vor, Sie stehen auf der untersten Sprosse einer Leiter und werden von schweren Sandsäcken, die auf Ihren Schultern und auf Ihren Rücken lasten, immer wieder nach unten gezogen. Wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie erfolglos versuchen, die nächste Sprosse der Leiter zu erreichen? Hilflos und machtlos würden Sie beobachten müssen, wie nebenan Ihre Freunde leichtfüßig und mit wenig Anstrengung und mit einem Lächeln auf dem Gesicht, die Leiter emporsteigen.

Fühlen Sie mit Ihrem Kind und überlegen Sie gemeinsam, wie Ihr Kind motiviert werden kann, denn

„Zu wissen, wie man anregt, ist die Kunst des Lehrens.“