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Arbeitsblätter und Nachhilfe für Mathe, Deutsch und Sachkunde in der Grundschule

Ausreichend Schlaf für Ihr Kind



Nicht nur Zeit zum Spielen ist für ein erfolgreiches Lernen notwendig. Auch Zeit zum ausreichenden Schlaf braucht Ihr Kind! Ausreichender Nachtschlaf ist Voraussetzung für die Regeneration des kindlichen Körpers- einschließlich der „Schaltzentrale“ Gehirn. Ein Grundschulkind, welches täglich erst 20.30- 21.00 Uhr zur Ruhe kommt, also ins Bett geht, ist definitiv nicht am Morgen ausgeschlafen. Es ist zwar wach, wenn es geweckt wird aber es ist nicht ausgeschlafen und aufnahmefähig für Lerninhalte, die bis zu sechs Stunden lang schon in der Grundschule vermittelt werden.
Die Ruhezeit am Abend sollte 19.00 Uhr beginnen. Mit einer Geschichte am Bett, durch Mutti, Vati oder Oma erzählt, durch das Hören einer CD mit leisen Geschichten oder Melodien zu Entspannung kann der Tag langsam ausklingen. Große Schulkinder können auch schon selbst ein Buch lesen und damit das Lesetraining auf eine angenehme Art und Weise fortsetzen. Mit diesen täglichen Ritualen stellt der Körper des Kindes sich auf die Nachtruhe ein.
Nach 30 Minuten sollte dann bei 1- und 2- Klässlern Ruhe einkehren. Größere Kinder sollten nicht länger als 20.00 -20.30 Uhr wach bleiben. So ausgeschlafen, kann der nächste Schultag erfolgreich zwischen 6.00- 7.00 Uhr beginnen.

Geben Sie Ihrem Kind Zeit!



Die Kindheit von Kindern in der heutigen Zeit, ist angefüllt mit Terminen, die an Verpflichtungen eines Managers in einem mittelständigen Unternehmen erinnern. Geben Sie Ihrem Kind Zeit zum freien Spielen, denn im Spiel lernt Ihr Kind seine Grenzen und die der Spielkameraden kennen und hier hat es Zeit zum Träumen und zum Entspannen. Je nach Belastung durch Schule und Elternhaus muss den Kindern genügend Freiraum für spontane Verabredungen mit Freunden bleiben. Eine gesunde Mischung aus verpflichtenden Terminen in Kursen, Vereinen und aus Freizeit zum phantasievollen, kreativen Spielen mit Freunden ohne Zeitdruck ist das Rezept für eine glückliche Kindheit. Im selbstbestimmten Spiel können Kinder ihre Gefühle und Lernprozesse verarbeiten dabei erkennen sie Zusammenhänge und ihre handwerklichen, sozialen und geistigen Fähigkeiten entwickeln sich.  Es müssen nicht jedes Wochenende die Feier, das Fest, die angebotenen Events der Stadt abgeklappert werden. Sie als Eltern brauchen kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn Ihr Kind am Wochenende NICHTS ERLEBT hat. Gehen Sie in die unmittelbare Umgebung! Wandern oder radeln Sie einfach mal los- ohne Ziel  ohne Zeitdruck! Eine Decke, einen Ball, ein Bestimmungsbuch, eine Lupe, eine Schaufel im Gepäck und bestimmen Sie Pflanzen und Tiere. Probieren Sie Kräuter, spielen im nächsten Sandkasten, fluten die nächste Pfütze oder klettern Sie auf den höchsten Baum. Lauschen Sie den Vögeln oder liegen Sie im Gras und beobachten die Wolken und Vögel am Himmel. Lassen Sie den Körper und den Geist Ihres Kindes und auch Ihren zur Ruhe kommen. Entspannen Sie! Erzählen Sie von der vergangenen Woche und den Ereignissen der Familienangehörigen. Aber hetzen Sie nicht von Termin zu Termin, um mitreden zu können, wie toll das Wochenende oder der Urlaub doch war.

Der Tagesablauf



Ein regelmäßiger Tagesablauf ermöglicht dem Kind, sich an regelmäßige Lern- und Übungszeiten zu gewöhnen. Sie gehen als Erwachsener der ständigen Diskussion aus dem Weg “Wieso muss ich jetzt lernen?“, “Ich möchte jetzt aber spielen“. Sie kennen bestimmt diese Endlosdiskussionen. “Legen Sie gemeinsam mit dem Kind die Lernzeiten fest und besiegeln Sie diesen Plan mit der Unterschrift beider Parteien. Damit wird die Wichtigkeit der Abmachung symbolisiert. Verkünden Sie bei Freunden des Kindes diese Zeiten. Ein Schild an der Tür des Kinderzimmers erinnert die Familie an die Ruhe- und Lernzeiten. So fühlt sich Ihr Kind ernst genommen und Endlosdiskussionen bleiben hoffentlich aus.

Mein Rat: “Bitte bleiben Sie konsequent, auch bei den besten Argumenten, die Ihnen Ihr Kind liefert!

Arbeitsmaterialien



Alle zum Üben erforderlichen Arbeitsmaterialien müssen dem Kind in einem ordentlichen und funktionsfähigen Zustand zur Verfügung stehen. Dazu gehören 2 angespitzte Bleistifte, Füller mit Ersatzpatronen, Lineal ohne Zacken und mit lesbaren Zahlen und mit einem sichtbaren Nullpunkt, Radiergummi, Anspitzer, Buntstifte und Fasermaler, Hausaufgabenheft, Hefte mit Rand, Hefter mit eingehefteten Blättern, Schulbücher mit Umschlag. Alle Materialien sind mit Namen zu versehen. An manchen Schulen werden in der 1. Klasse die Hauptfächer Deutsch und Mathematik durch farblich unterschiedliche Umschläge gekennzeichnet. Bitte halten Sie sich an die Vorgaben der Schule, die Kollegen verfügen über langjährige Erfahrungen und fordern diese speziellen Farben nicht ohne Grund. Bedenken Sie, Ihr Kind muss in der Schule zum großen Teil allein zurechtkommen und die Farbunterscheidung hilft bei der Orientierung im Ranzen und auf dem Arbeitsplatz. Beginnen Sie frühzeitig mit dem Kind das Üben des Ranzenpackens und zeigen Sie, wie eine ordentliche Federtasche mit vollständigen Materialien aussieht. Wenn Ihr Kind alleine den Ranzen packen möchte, lassen Sie es gewähren- aber "Vertrauen ist gut KONTROLLE ist besser".
Wie in der Welt der Erwachsenen entscheidet vollständiges Handwerkszeug über den erfolgreichen Start in den Arbeitstag.
Für das häusliche Üben ist auch der Einsatz eines Lernprogramm hilfreich, aber wie alles im Leben sollte im entsprechenden Maß eingesetzt werden. Besser für Grundschulkinder ist der persönliche Kontakt beim Erledigen der Hausaufgaben mit einer vertrauten Person.

Lernvoraussetzungen- der Arbeits- und Lernplatz



Sorgen Sie zu Hause für einen ordentlichen Arbeits- und Lernplatz. Ein Schreibtisch sollte jedes Kind zur Verfügung haben. Er gilt als optisches Signal „Jetzt wird gelernt!“ Wichtig ist, dass der Schreibtisch sich in einer nach Möglichkeit reizarmen Umgebung befindet und somit das Kind nicht abgelenkt werden kann. Spielzeug, bunte Poster oder ein laufender Fernseher gehören nicht in die Nähe des Schreibtisches. Sollten sich Geschwister das Kinderzimmer teilen, dann ist es angebracht, dass die Geschwister in der Zeit des Lernens sich nicht im Zimmer aufhalten. Gerade Kinder mit Lernschwierigkeiten werden von Spielgeräuschen schnell abgelenkt und die Konzentration auf die Übung oder die Hausaufgaben fällt noch schwerer. Viele Kinder meinen gerade mit einem gewissen Lärmpegel können sie gut arbeiten. Sind Sie als Erwachsener konsequent und sorgen für ausreichend Lärmschutz.
Die Lichtquelle (Fenster, Tischlampe) sollte sich immer entgegen der Schreibhand befinden. Achten Sie schon beim Einrichten des Zimmers darauf.